Atmung und Stress

Bei Stress reagiert unser Körper. Ein Impuls von außen oder innen macht etwas mit uns, lässt uns nicht gleichgültig. Auch die Atmung reagiert. Je größer der Stress ist, desto größer sollte auch die Antwort in unserem Köper ablaufen. Das kann verschieden aussehen. Beim Berg hochlaufen, im Urlaub, fällt es den meisten leicht den Körper arbeiten zu lassen: zu schwitzen, keuchen und unsere Muskeln an die Grenze zu bringen. Wenn der Stress aber eine andere Bewertung hat, zum Beispiel ein Schmerz im unteren Rücken, ist es nicht mehr so leicht sich darauf einzulassen. Oft versuchen wir diese Art von Stress nicht in der Gänze zu spüren, nicht so nah an uns heranlassen.

 

Ein wichtiger Teil von dem wie wir das machen, ist unsere Atmung. So wie wir versuchen den Schmerz zu kontrollieren machen wir es auch mit unserer Atmung. Die Luft kann nicht mehr frei fließen und sich der Situation anpassen. Jede von uns entwickelt eigene Muster darin. Manche reduzieren eher die Einatmung, andere halten diese, pressen mit zu viel Druck, oder wir versuchen so wenig wie möglich zu atmen. Diese Atmung ist dann fest verbunden mit der ganzen Reaktion auf Stress.

 

Um ein Muster wie wir auf Stress reagieren zu verändern, braucht es einen komplexen Prozess. Allerdings kann eine veränderte Atmung sofort helfen, die Mächtigkeit der Reaktion zu reduzieren und damit andere Optionen realer werden zu lassen.

 

Dadurch, dass wir jederzeit bewusst atmen können, haben wir ein kraftvolles Werkzeug um mit Stress heilsamer umzugehen.